Etwas zur Geschichte und Begrifflichkeit der "Waldorfpuppe":

Waldorfpuppen -  weiche, aus natürlichen Stoffen und Wolle in Handarbeit hergestellte Puppen mit neutralem Gesichtsausdruck - wurden schon seit Generationen in der Waldorfpädagogik verwendet und von Schülern, Lehrern und Eltern nach den Lehren Rudolf Steiners hergestellt.

 

Der Begriff "Waldorfpuppe" ist heute markenrechtlich geschützt. Seit einigen Jahren besitzt die Käthe Kruse GmbH [Zitatanfang] "vom Bund der Freien Waldorfschulen e.V. die zeitlich und räumlich unbeschränkte Exklusiv-Lizenz für den Begriff Waldorf auf Puppen, Puppenzubehör, Puppenbekleidung und Spielzeug aus Textil und Kleidungsstücken"  [Zitatende] (Zitat aus einer Antwortmail der Käthe Kruse GmbH auf meine direkte Anfrage hin, wie es sich aktuell mit dem Begriff verhält; ich habe die Erlaubnis, dies hier publik zu machen). Ignoriert man diese Lizenzvereinbarungen, macht man sich leider strafbar. Die Empfehlung der Käthe Kruse GmbH lautet daher, handgefertigte Puppen mit dem Zusatz "nach Waldorfart" zum Verkauf anzubieten.
 

Meine handgefertigten Stoffpuppen und ihr Zubehör "nach Waldorfart" werden hierauf basierend hergestellt. Sie sind durch und durch aus Naturmaterialien, meist in Bio-Qualität, mit weicher, feuchtigkeitsabsorbierender und antibakteriell wirkender Schafwolle (aus GOTS-zertifizierten Betrieben) gefüllt und haben einen neutralen Gesichtsausdruck, der der Fantasie der Kinder im Spiel genügend Raum lässt. Gleichzeitig lasse ich aber auch den Wünschen meiner Kunden und meiner Phantasie als Puppenmacherin etwas mehr Raum für bunte, modern gemusterte Kleidung und kleine Details wie Ohren, Lichtpunkte in den Augen, winzige Näschen oder manchmal sogar kleine Finger und Zehen, die an der klassischen Waldorfpuppe eigentlich nicht vorkommen.

 

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